Unser Onlinebuchungssystem geht in die Testphase
Was vor rund einem Jahr als Idee begann, geht nun in die entscheidende Phase: Unser eigenes Onlinebuchungssystem für Fotokurse, Workshops und Fotoreisen geht in die Testphase.
Damit wird es bald möglich sein, Kurse und Fotoreisen direkt über meine Website zu buchen – unkompliziert, komfortabel und ohne Umwege über externe Buchungsplattformen.
Doch hinter diesem System steckt weit mehr als nur ein Formular mit einem „Buchen“-Button.
Warum ein eigenes Buchungssystem?
Die Entwicklung hatte einen ganz bestimmten Grund: Datenschutz.
Bei der Buchung eines Fotokurses oder einer Fotoreise werden zwangsläufig persönliche Daten übermittelt. Name, Adresse, E-Mail-Adresse und je nach Buchung weitere Informationen gehören zu den Daten, mit denen besonders sorgfältig umgegangen werden muss.
Viele Anbieter greifen deshalb auf externe Buchungssysteme zurück. Das ist auf den ersten Blick bequem und spart Entwicklungsarbeit. Allerdings bedeutet es gleichzeitig, dass personenbezogene Daten an einen weiteren Dienstleister übertragen und dort verarbeitet werden.
Genau hier beginnt das Problem.
Denn sobald ein externer Anbieter beteiligt ist, stellt sich die Frage: Wo werden die Daten gespeichert? Wer kann darauf zugreifen? Wie lange werden sie gespeichert? Und nach welchen Datenschutzbestimmungen werden sie verarbeitet?
Für mich war deshalb relativ schnell klar: Wenn ich ein Buchungssystem entwickle, dann möchte ich möglichst viel davon selbst kontrollieren können.
Datenschutz von Anfang an mitgedacht
Das neue System wurde deshalb nicht einfach nach dem Prinzip „Hauptsache es funktioniert“ entwickelt. Datenschutz und Sicherheit waren von Beginn an Bestandteil der Planung.
Die Übermittlung der Daten erfolgt verschlüsselt. Damit wird sichergestellt, dass persönliche Angaben nicht ungeschützt zwischen Browser und Website übertragen werden.
Auch bei der Entwicklung der einzelnen Funktionen wurde darauf geachtet, nur die Informationen zu erfassen, die für eine Buchung tatsächlich benötigt werden.
Das Ziel ist dabei nicht, möglichst viele Daten zu sammeln.
Das Ziel ist genau das Gegenteil:
So wenig Daten wie möglich – aber so viele wie für eine sichere und zuverlässige Buchung notwendig sind.
Von der Buchung bis zur Warteliste
Das System soll dabei nicht nur einfache Buchungen ermöglichen.
Bei den Fotokursen und Fotoreisen gibt es beispielsweise eine begrenzte Teilnehmerzahl. Ist ein Kurs bereits ausgebucht, soll deshalb nicht einfach Schluss sein.
Stattdessen kann eine Warteliste genutzt werden.
Wird ein Platz frei, können Personen auf der Warteliste entsprechend informiert werden. Gleichzeitig bleibt die Kontrolle über die Teilnehmerzahlen direkt im Buchungssystem.
Auch weitere Funktionen sind vorgesehen beziehungsweise bereits Bestandteil der Entwicklung: unterschiedliche Angebote, Teilnehmerverwaltung, mehrsprachige Inhalte und verschiedene Möglichkeiten für die Zahlungsabwicklung.
Damit entsteht nach und nach ein System, das speziell auf die Anforderungen von Fotokursen, Workshops und Fotoreisen zugeschnitten ist.
Ein Jahr Entwicklungsarbeit
Ein solches System entsteht allerdings nicht über Nacht.
Hinter den scheinbar einfachen Funktionen steckt eine Menge Entwicklungsarbeit. Registrierung, Buchung, Teilnehmerbegrenzung, Wartelisten, E-Mail-Benachrichtigungen, Datenschutz, Mehrsprachigkeit und die unterschiedlichen Abläufe müssen nicht nur einzeln funktionieren – sie müssen auch miteinander harmonieren.
Gerade bei einem Buchungssystem gilt:
Es darf nicht nur dann funktionieren, wenn alles normal läuft.
Was passiert, wenn ein Kurs ausgebucht ist?
Was passiert, wenn jemand seine Buchung zurückzieht?
Was passiert, wenn ein Platz wieder frei wird?
Was passiert bei einer Warteliste?
Und wie werden die entsprechenden Personen informiert?
Genau diese Situationen müssen berücksichtigt werden.
Nach rund einem Jahr Entwicklungszeit ist nun ein Stand erreicht, an dem das System erstmals unter realen Bedingungen getestet werden kann.
Jetzt beginnt die Testphase
Die kommende Testphase ist deshalb ein wichtiger Meilenstein.
Denn erst im praktischen Einsatz zeigt sich, ob alle Abläufe so funktionieren, wie sie geplant wurden. Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten gehören bei einem solchen Projekt ganz selbstverständlich dazu.
Deshalb wird das System zunächst ausführlich getestet und Schritt für Schritt optimiert.
Erst wenn die Abläufe zuverlässig funktionieren, wird die Onlinebuchung für die regulären Kurse und Fotoreisen freigeschaltet.
Mehr Komfort – ohne den Datenschutz aus den Augen zu verlieren
Für die Teilnehmer bedeutet das künftig vor allem eines: mehr Komfort.
Ein Kurs oder eine Fotoreise kann direkt online ausgewählt und gebucht werden. Die verfügbaren Plätze sind ersichtlich und die Buchung kann unabhängig von Bürozeiten erfolgen.
Gleichzeitig bleibt ein Punkt erhalten, der mir besonders wichtig ist:
Die persönlichen Daten meiner Kunden sollen nicht unnötig durch zahlreiche externe Systeme wandern.
Technischer Fortschritt und Datenschutz müssen kein Widerspruch sein.
Im Gegenteil.
Gerade wenn persönliche Daten verarbeitet werden, sollte man moderne Technik dazu nutzen, Prozesse sicherer und transparenter zu gestalten.
Ein weiterer Schritt in die Zukunft
Mit dem neuen Onlinebuchungssystem wird die Website damit um einen wichtigen Bereich erweitert.
Aus einer einfachen Informationsseite wird zunehmend eine Plattform, auf der sich Fotokurse, Workshops und Fotoreisen nicht nur informieren, sondern direkt organisieren und buchen lassen.
Nach einem Jahr Entwicklungszeit ist das System nun bereit für den nächsten Schritt.
Die Testphase beginnt.
Und wenn alle Tests erfolgreich abgeschlossen sind, wird es bald heißen:
Fotokurs auswählen. Fotoreise auswählen. Online buchen.
Einfach, sicher und direkt.
Die gesamte Anwendung wird danach als OpenSource zur Verfügung gestellt.